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Unser Lexikon befindet sich noch im Aufbau und wird eine breite Palette an Begriffserklärungen zum Thema Infrarot, Infrarotkabinen und Infrarot-Heizsysteme beinhalten. Dieses wird natürlich ständig erweitert.
Falls Sie hier einen Begriff nicht erklärt bekommen, schreiben Sie uns!
Begriffserklärungen:
| Betriebsspannung |
Nennspannung und Frequenz die für den Betrieb des Gerätes erforderlich ist. Die sichere Funktion ist im angegebenen Toleranzbereich gewährleistet. |
| Bimetall-Technik |
Ein Bimetall ist ein Metallstreifen aus zwei Schichten unterschiedlicher Metalle, die miteinander stoffschlüssig oder formschlüssig verbunden sind. Charakteristisch ist die Veränderung der Form bei Temperaturänderung. Diese äußert sich als Verbiegung. Ursache ist der unterschiedliche Wärmeausdehnungskoeffizient der verwendeten Metalle. Diese Metalle können zum Beispiel Zink und Stahl sein oder auch Stahl in Kombination mit der Legierung Messing. |
| g-Wert |
Unter dem g-Wert versteht man jenen Anteil des Sonnenlichts, der durch eine Verglasung (bzw. durch das Fenster) dringt. Ein g-Wert von 0,6 bedeutet, dass 60% der eingestrahlten Energie (also des Lichts) ins Innere des Raumes gelangen. Der Rest der eingestrahlten Energie wird reflektiert (zurückgestrahlt) oder von der Scheibe absorbiert (aufgenommen). in der Heizsaison ist ein hoher g-Werte somit vorteilhaft, weil mehr solare Energie das Haus erwärmt. |
Hysterese (gr.: hysteros = hinterher, später) |
Fachbegriff Physik: Verzögerte Wirkungsänderung nach Änderung der Ursache. Ein Temperaturregler schaltet die Heizung ein, wenn es zu kalt ist und aus, wenn es warm genug ist. Er schaltet also temperaturabhängig Ein und Aus. Die Temperatur, bei der geschaltet werden soll, ist die eingestellte Solltemperatur (z.B. 20.0°C). Wäre die Ein- und Ausschalttemperatur gleich (z.B. unter 20.0°C ein; über 20.0°C aus) würde der Regler nicht wissen, ob er Ein- oder Ausschalten soll, wenn er exakt die eingestellte Solltemperatur misst. In der Praxis würde er rasch ein/ausschalten, was weder für die Relais noch für die angeschlossene Pumpe, Ventil usw. gesund wäre. Daher braucht jeder Regler eine unterschiedliche Ein- und Ausschalttemperatur. Die Differenz zwischen Ein-/Ausschalttemperatur bezeichnet man als Hysterese. Beispiel: Die Solltemperatur ist auf 20.0°C gestellt. Die Hysterese ist ~1K: Dieser Temperaturregler würde die Heizung einschalten, wenn er 19.0°C misst und erst wieder ausschalten, wenn die Temperatur 21.0°C erreicht. Kleine Hysterese: Vorteil ist eine genaue Regelung. Nachteil ein zu häufiges Ein-/Ausschalten. Große Hysterese: Vorteil ist seltenes Ein-/Ausschalten. Nachteil ist eine ungenaue Regelung. |
| NTC – Heißleiter |
Heißleiter sind temperaturabhängige Halbleiterwiderstände. Sie haben einen stark negativen Temperaturkoeffizienten (TK). Deshalb werden sie auch NTC-Widerstände genannt (NTC = Negative Temperature Coefficient). Heißleiter werden aus den Halbleiterwerkstoffen Eisenoxid (Fe2O3), ZnTiO4 und Magnesiumdichromat (MgCr2O4) gefertigt. Wichtigster Kennwert eines NTCs ist der Widerstand R20, sein Widerstandswert bei 20 °C, also der Widerstand des NTCs im kalten Zustand. Da die Widerstandswerte temperaturabhängig sind, werden sie nicht berechnet, sondern von den Kennlinien aus den Datenblättern abgelesen. |
| Öffner |
Siehe unter „Relais“ |
PTC Kaltleiter PTC = Positive Temperature Coefficient |
Kaltleiter sind Halbleiterwiderstände, die temperaturabhängig sind. Kaltleiter haben einen positiven Temperaturkoeffizienten (TK) und werden deshalb auch PTC-Widerstände genannt. Bei dieser Art von Halbleiter erhält man durch die Gitteranordnung der Atome je ein freies Valenzelektron pro Atom. Diese Elektronen sind leicht beweglich. An einer Stromquelle angeschlossen, bewegen sich die freien Valenzelektronen zum Pluspol und bewirken die elektrische Leitfähigkeit. Nahezu alle Metalle sind Kaltleiter, da sie bei niedrigeren Temperaturen besser leiten. PTCs bestehen aus polykristallinen Titanat-Keramik-Sorten, die mit Fremdatomen verunreinigt werden (Dotieren). |
| Relais |
Relais sind elektromagnetische oder elektromechanische Schalter. Sie werden zum Ein-, Aus- oder Umschalten von Stromkreisen verwendet. Das klassische Relais ist ein elektromagnetischer Schalter. Er besteht aus einer Spule mit einem Eisenkern. Wird die Spule vom Strom durchflossen, so entsteht ein magnetisches Feld. Ein Anker wird angezogen, der dann zwei Kontaktfedern gegeneinander drückt. Durch das Magnetfeld können sich in einem Relais Kontakte öffnen (Öffner) und schließen (Schließer). |
| Schaltleistung |
Ist die max. zulässige Belastung der Schaltkontakte in Ampere bei der angegebenen Nennspannung bei ohmscher Last. Die Klammerangabe gibt die zulässige induktive Last bei cos ϕ 0,6 an (z. B. Motorlast). Der Zusatz AX gibt die zulässige Leuchtstofflampenlast an. |
| Schließer |
Siehe unter „Relais“ |
| Temperaturabsenkung (TA) |
Unter „Nachtabsenkung“ versteht man die Temperaturabsenkung einer Heizungsanlage zu bestimmten, eingestellten Zeiten. Dadurch sollen Heizkosten eingespart werden. Eine gewisse Nachtabsenkung ist energetisch sinnvoll, das totale Abkühlen eines Raumes jedoch ist nicht sparsamer und kann Schäden (u.a. Schimmelbildung) verursachen. Die Nachtabsenkung spart Energie ein, auch wenn die benötigte Aufheizenergie am Morgen berücksichtigt wird. |
| Thermische Rückführung (TR) |
Die thermische Rückführung verhindert das Überheizen der Räume. Für besonders schnell- oder langsamreagierende Heizsysteme sind Anpassungen möglich. Wird ein Regler für die Raumtemperaturregelung eingesetzt, so ist aufgrund der trägen Regelstrecke (Weg der Wärme vom Heizkörper an die Raumluft bis zum Temperaturfühler) eine große Regelabweichung zu erwarten. Durch den Einsatz eines Heizwiderstandes, auch thermische Rückführung genannt, kann die Regelabweichung verkleinert bzw. die Regelgenauigkeit auf ∆ϑ≤1K gesteigert werden. |
U-Wert (früher k-Wert) |
ist ein Maß für den Wärmedurchgang durch einen Bauteil und wird in W/(m²K) angegeben. Mit dem U-Wert wird also ausgedrückt, welche Leistung pro m² des Bauteils auf einer Seite benötigt wird, um eine Temperaturdifferenz von 1 Kelvin aufrecht zu erhalten (Anm.: Leistung ist Energie pro Zeiteinheit. Deshalb auch: Welche Energiemenge pro Zeiteinheit durch den Bauteil fließt). |
Schutzarten:
IP24, IP44, IPX4 IP55, IP65 IP67
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Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen Schutz gegen Wasserstrahl (Düse) aus beliebigem Winkel Schutz geg. Wassereindringung bei zeitweisem Eintauchen
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Gesund~HEIZ~Systeme
Infrarote Welt GesmbH Westbahnstr. 30 A-1070 Wien Tel. +43 (0)1 523 33 44 office@infrarote-welt.at
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